Im Alter von 69 Jahren verstarb Herbert Kupka aus Kissing. 


Die Gedenkfeier am 2. Aug.2019 wurde von den 

Friedberger Jagdhornbläser begleitet.


Herbert Kupka hat vor 25 Jahren seine Jägerprüfung abgelegt und ist 1999 der Kreisgruppe Friedberg im Bayerischen Jagdverband beigetreten. Seit 15 Jahren hat er sich – unterstützt von seiner Frau Brigitte – gewissenhaft als Kassier  um die Finanzen des Vereins gekümmert. Dafür wurden ihm vom DJV und BJV die Verdienstnadel bzw. das Ehrenzeichen in Bronze verliehen.


Seit 20 Jahren hat er das Revier Bachern und erst vor 2 Jahren zusätzlich das angrenzende Revier Eismannsberg gepachtet. Neben diesen beiden heimischen Jagden hat er auch in Südafrika und Südamerika erfolgreich gejagt. Eine zweite jagdliche Heimat ist ihm das Bundesland Kärnten in Österreich geworden, wo er sich – umgeben von einheimischen Jägern und wildfreundlichen Rahmenbedingungen sehr wohl gefühlt hat und sich von seinem arbeitsintensiven Alltag erholen konnte.

Besonderes Augenmerk legte er immer auf die gute Zusammenarbeit mit den Landwirten und versuchte die Schäden durch das Schwarzwild gering zu halten. Dabei scheute er weder die Kosten noch die Mühe für zahlreiche und handwerklich perfekte jagdliche Einrichtungen.

Selbstverständlich waren für Ihn die Versorgung des Wildes mit Futter und den zahlreichen Salzlecken. Auch eine professionell eingerichtete Wildkammer nach EU-Vorschriften zum Zerlegen des Wildes zeichnete sein perfektioniertes und zielgerichtetes Handeln aus.

Herbert ermöglichte nicht nur vielen Jägern eine Jagdmöglichkeit in seinen Revieren, sondern stellte auch seine Jagd zur Jagdhundeausbildung der Kreisgruppe ohne Zögern zur Verfügung. Er selbst führte immer einen Jagdhund der Rasse Weimaraner, denn für ihn war eine Jagd ohne Hund undenkbar.

Trotz der großen gesundheitlichen Probleme war er unvermindert am jagdlichen Geschehen beteiligt, freute sich über die Jagderlebnisse anderer und lies sich über alle Vorgänge informieren.

Unser Mitgefühl gilt der Familie. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.


Waidmannsruh

         

Fred Steinberger 


Die Kreisgruppe Friedberg e.V. im Bayerischen Jagdverband e.V. begrüßt Sie recht herzlich und 

wünscht Ihnen viel Spaß auf Ihren Internetseiten.


           "Jäger" sind verlässliche und verantwortungsvolle                     Naturschützer" einfach Menschen mit Passion!                                Sie sorgen für Biotopverbesserungen - wie Anlage  und Pflege von Wildäsungsflächen, Heckenraine, Feuchtbiotope, Wildruhezonen, Nisthilfen usw. ....

Wir informieren Sie gerne über die vielfältigen Aufgaben unseres Verbandes im Bereich der Jagd, sowie des Natur- und Umweltschutzes. Das Thema Jagd bewegt sich heute mehr denn je in einem komplexen gesellschaftlichen Umfeld. Globalisierung, weltweite Finanzkrise und Klimawandel - das sind Themen, die uns alle beschäftigen. Wir leben zudem in einer Zeit der Modernen Kommunikation, die durch das Internet und seine unendlichen Möglichkeiten geprägt ist und in der Smartphone, Computer, IPod & Co gar nicht mehr wegzudenken sind. Unsere Kinder kennen sich mit Bits & Bytes, chat-rooms und virtuellen Welten wie Second life aus, aber das Wissen über die Natur und über die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen geht zunehmend verloren. Hat die Jagd in dieser Welt und in dieser Zeit noch einen Stellenwert? So mancher von Ihnen wird sich diese Frage in der jüngeren Vergangenheit vielleicht schon des öfteren gestellt haben. Jagd also - warum und wofür?  


Für diejenigen, die sich der Jagd bereits verbunden fühlen, mag die Antwort leicht sein. Sie wissen um die Aufgaben, die Verantwortung und die gesellschaftlichen Ziele, denen die Jagd dient. Jagd ist heute nicht bloß Wildbretgewinnung, Freizeitbeschäftigung, Passion oder Brauchtumspflege. Das ist sie natürlich auch heute noch - aber nicht nur und nicht in erster Linie. 


Nach dem Willen des Gesetzgebers dient die Jagd in allererster Linie, der Erhaltung eines artenreichen und gesunden Wildbestandes sowie der Pflege und der Sicherung seiner Lebensgrundlagen. Jagd ist bei diesem Verständnis also vor allem eins: Artenschutz - und damit bei der Nutzung der Wildbestände der Nachhaltigkeit verpflichtet. Damit steht die Jagd, so wie sie in Deutschland in den Jagdgesetzen des Bundes und der Länder verankert ist, im Kontext des internationalen Rechts. 


Jagen heißt, Verantwortung für Mensch und Natur zu übernehmen. Jagd ist ein in Jahrhunderten gewachsenes Kulturgut, das fest in den Menschen verwurzelt ist. Die Jagd dient heute der Erhaltung einer ausgewogenen Vielfalt in Tier- und Pflanzenwelt. Sie erfüllt nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit einen gesetzlichen Auftrag als Bestandteil land- und forstwirtschaftlicher Bodennutzung. Basis der Jagd sind das Wissen, das handwerkliche Können und die Passion der einzelnen Jägerinnen und Jäger. 


„Tradition ist nicht das Bewahren der Asche,    sondern die Weitergabe des Feuers“. 

 Jagd ist also kein Thema, das nur die Jäger allein betrifft. Jagd ist ein Thema, das uns alle angeht, wenn wir uns auch morgen noch an gesunden und artenreichen Wildbeständen in Deutschland erfreuen wollen. 


Die Mitglieder des Kreisjagdverband Friedberg wollen mit ihrem Engagement ihren Teil dazu beitragen und wünschen Ihnen bei Ihrem Besuch auf unserer Homepage viel Freude.  

 

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                                           ©  BJV - Jägervereinigung-Friedberg/Bay.                                                                                               Design-Gestaltung & Serverbetreuung                                                           

                                                                  Helmut Irlinger

 

 

 

 


 

 

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